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Zentrum unserer Kultur muss die Muße sein, nicht die Arbeit


»Ein schmales, aber ein tiefes Buch: eindrucksvoll, ja erschreckend.«
(New York Times)


»Hier ist mit psychologischen und philosophischen Kategorien und der Sprachkraft eines großen Schriftstellers endlich die lange fällige Polemik gegen den modernen Götzen der Arbeit geschrieben.« (Joachim Günther)


• Eines der wichtigsten und erfolgreichsten Bücher Josef Piepers
• Vorwort von Kardinal Lehmann
• 10. Todestag des großen Philosophen am 6.11.2007

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Quelle:

 

Aus einer Rezension: 

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Diese schmale Buch ist im deutschen Sprachraum weitgehend unbekannt, und interessierte Leser stossen oftmals nur darauf, weil Sie ein weiteres Buch vom Autor des 'Viergespanns' oder der 'Scholastik' lesen wollen. Tatsaechlich ist dieses Buch Pflichtlektuere fuer die Philospophiestudenten in den USA, wo es den Ruhm des Autors noch heute begruendet. 'Musse und Kult' ist eine in der Aufbauzeit nach dem 2.Weltkrieg formulierte Antwort auf die in der Zwischenkriegszeit entwickelten Menschenbilder des technisierten Menschen. Pieper entwirft ein Gegenbild, in welchem der Mensch sich nicht durch kulturelle, technische oder aestethische Leistungen definiert, sondern durch die Faehigkeit des Innehaltens und Selbstbetrachtung. Man muss dem Autor nicht folgen, wenn er im christlichen Ritus und Kult die letzte konsequenet Entwicklung des hoechsten, echt entwickelten Menschen sehen will, aber die ausgesprochene Wahrheit, dass sich die kulturelle Qualitaet von Gesellschaften an der vita contemplative ihrer Mitglieder und nicht an der vita activa bemisst, ist nie weniger aktuell geworden.

Dieses Buch ist kein Titel wie 'Seneca fuer Manager', welcher zu Recht in den Firmenbibliotheken ungelesen verstaubt. Er verspricht dem gestressten Aktivmenschen keine kurzfristige Linderung, aber es zeigt den Wert der Musse und der Freizeit. In der amerikanischen Uebersetzung ist auch deutlicher von 'leisure' die Rede, wobei aber das moderne Phaenomen des Freizeitstresses noch nicht problematisiert werden konnte. Lasst uns also reinen Gewissens die Fuesse auf den Schreibtisch legen und uns ueber den Sinn des Muessiggangs philosophieren !

 

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