Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

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  1. Um neue Generationen von superschnellen oder flexiblen Raketen bekämpfen zu können, prüfen die USA, ihre Abwehrmassnahmen auch auf den Weltraum auszudehnen. Beginnt eine neue Phase des globalen Wettrüstens?
  2. Das Weisse Haus hat die Gründung einer Weltraumtruppe beschlossen, die gleichberechtigt neben Heer, Marine und Luftwaffe stehen soll. Doch bevor die Space Force ihre Mission starten kann, sind grosse Widerstände zu überwinden.
  3. Am 19. Mai wird die Stimmbevölkerung über die Umsetzung der neuen europäischen Waffenrichtlinie entscheiden. Die Gegner der Verschärfung müssen weit über die immer dünner werdende Basis von Waffenbesitzern hinaus mobilisieren, wenn sie Erfolg haben möchten. Dabei gibt es durchaus Argumente für ihr Anliegen.
  4. Die Ursachen der Entwicklung sind unklar, denn das Sicherheitsgefühl breiter Bevölkerungsschichten ist konstant hoch. Eine flächendeckende Aufrüstung der Schweizer Haushalte ist wenig wahrscheinlich.
  5. Jetzt ist es definitiv: Die Schweiz stimmt am 19. Mai über das revidierte Waffengesetz ab. Neue Zahlen zeigen, dass die Nachfrage nach Waffenerwerbsscheinen seit einigen Jahren steigt.
  6. Der Online-Streaming-Dienst Netflix steigert seine Erlöse und Gewinne, die Anleger sind aber dennoch nur mässig begeistert. Sie hatten sich noch mehr erwartet.
  7. 2017 hatte der AfD-Kreisverband Bodensee Spenden in Höhe von insgesamt rund 130'000 Euro erhalten – überwiesen von einem Zürcher Pharmaunternehmen. Nun hat die Partei mitgeteilt, dass die Zuwendungen von mehreren Gönnern kamen.
  8. In Riehen hätte ein Mann Pfarrer werden sollen, der wegen sexueller Handlungen mit Kindern verurteilt worden war. Die Verantwortlichen kannten die Details – glaubten dem Kleriker jedoch, dass er nicht pädophil sei.
  9. Die ordentliche Gewinnsteuerbelastung für Firmen liegt heuer im Landesmittel bei 17,4%. Gemäss Plänen der Kantone soll die ordentliche Belastung auf durchschnittlich rund 14% fallen. Im Gegenzug wird es weniger Privilegien geben.
  10. Um nicht auf einer schwarzen Liste der EU zu landen, hätte die Schweiz bis Ende 2018 gewisse Steuerprivilegien abschaffen müssen. Über die Steuervorlage 17 wird aber erst im Mai abgestimmt.
  11. Die britische Regierung ist im Unterhaus mit dem Brexit-Vertrag gescheitert und hat eine Misstrauensabstimmung überlebt. Die Premierministerin macht sich daran, den Scherbenhaufen zusammenzukehren.
  12. In Italien kommen kaum noch Rettungsboote mit Migranten aus Libyen an. Dafür blüht das Geschäft kleiner tunesischer Schlepper- und Schmuggelringe. Mit ihnen kommen auch islamistische Extremisten ins Land.
  13. Das Geschäft mit gestohlenen Identitäten blüht. Im Internet ist eine Datenbank mit knapp 800 Millionen E-Mail-Adressen aufgetaucht.
  14. Durch die unkonventionelle Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank sind die Traumimmobilien für viele Schweizer Haushalte unerschwinglich geworden. Die Betroffenen gehen vor allem drei Wege, um doch noch zu ihrem Eigenheim zu kommen.
  15. Nach Toshiba stoppt jetzt auch Hitachi den Bau von Kernkraftwerken im Vereinigten Königreich. Die Projekte gelten als unwirtschaftlich – solange sich die Bedingungen nicht ändern.
  16. Entwicklungshilfe wird immer öfter in den Dienst der Migrationspolitik gestellt. Doch mehr Hilfe führt nicht zu weniger Migration. Eher scheint das Gegenteil der Fall.
  17. Er wollte lange vor Trump eine Mauer und verglich Immigranten mit Hunden. Nun hat der republikanische Abgeordnete Steve King mit einer Aussage gegenüber der «New York Times» seiner politischen Karriere schwer geschadet.
  18. Der Prozess wird voraussichtlich eingestellt. Es bleibt zu wenig Zeit bis zur Verjährung, um die individuelle Schuld der zehn Angeklagten feststellen zu können. Für Hinterbliebene ist das ein schwerer Schlag.
  19. Ein 34-jähriger IV-Rentner, der seine ehemalige Psychiaterin stalkt, ist vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen worden. Auf eine vom Staatsanwalt beantragte Anordnung einer stationären Massnahme wird verzichtet.
  20. Die Ringe des Saturns sind wesentlich jünger als bis anhin gedacht. Das legen einige der letzten mit der Raumsonde Cassini aufgenommenen Daten nahe.
  21. Nur nicht weg vom Gaspedal! Kaufen Sie sich lieber ein CO2-Zertifikat. Sündigen ist am schönsten, wenn die Vergebung gleich mitgeliefert wird. Das ist heute nicht anders als im Mittelalter.
  22. Der GLP-Gemeinderat Matthias Wiesmann gehört zum Gründungsteam des Zürcher Philosophie-Festivals. Für ihn hat die Philosophie Vorbildcharakter, weil sie auf das gute Argument pocht und sich nicht von Ideologien leiten lässt.
  23. Der Schriftsteller des Fin de Siècle hat sein ganzes Leben in der österreichischen Hauptstadt zugebracht. Wien und seine Menschen haben Schnitzlers Werk geprägt.
  24. Ein NZZ Format über Halal-Fleisch im Kirchenschiff, Grabplatten im Wohnzimmer und anzügliche Lieder in einst heiligen Hallen: Donnerstag, 17. Januar, um 23 Uhr auf SRF 1.
  25. Die Beutelteufel Tasmaniens kämpfen ums Überleben: Ein ansteckender Krebs hat ihre Zahlen dramatisch reduziert. Nun haben Forscher neue Ansatzpunkte gefunden, den Tumor zu bekämpfen – mit Medikamenten, die es schon gibt.
  26. In diesem Jahr führte das spektakulärste und gleichzeitig wohl auch umstrittenste Offroad-Motorsportrennen der Welt über 5600 Kilometer durch die Wüste von Peru – die Bilder.
  27. Die Mauer ist keine überlebenswichtige Angelegenheit für die USA. Sachlich gesehen könnten Trump und die Demokraten einen Kompromiss finden. Doch dazu fehlt der politische Wille. Für beide Seiten ist die Mauer in erster Linie zu einer Machtfrage geworden.
  28. Die berufliche Vorsorge leidet unter niedrigen Zinsen, der demografischen Entwicklung, Überregulierung und Reformstau. Ihre ursprüngliche Idee wird mehr und mehr ad absurdum geführt.
  29. Das Gerichtsurteil zu den Doppelstockzügen ist ein Rückschlag auf dem ohnehin schon steinigen Weg zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.
  30. Neben Gratiseinwegplastiksäcken und Plastikstrohhalmen sollen in Kalifornien auch Papierquittungen verboten werden. Nicht umsonst ist der Gliedstaat für seine Regulierungswut bekannt.
  31. Im Ringen um den Shutdown in den USA hatte die Speakerin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, Präsident Trump vorgeschlagen, er möge seine Rede zur Lage der Nation verschieben. Im Gegenzug hat Trump nun eine Reise Pelosis abgesagt.
  32. Für Moskaus Bemühungen, den russischen Einfluss auf dem Balkan zu festigen, spielt Belgrad eine zentrale Rolle. Der serbische Präsident Vucic profitiert von der hohen Popularität seines Gastes im Land.
  33. Die Co-Working-Space-Firma WeWork zählt zu den am höchsten bewerteten Startups überhaupt. Doch nun sorgt der Firmengründer und CEO Adam Neumann mit fragwürdigen Geschäftspraktiken für Schlagzeilen.
  34. Postfinance wird demnächst eine Plattform lancieren, auf der die Kunden Hypothekarangebote einholen können. So modern das tönt: Gewisse Gesetze des Bankgeschäfts sind noch nicht aufgehoben.
  35. Nach dem Abschied von der «Baselworld» lädt die Swatch nun zwei Tage vor deren stattfinden zum eigenen Event. Dieser richtet sich jedoch nur an den Detailhandel.
  36. In seinem jährlichen Brief an die CEO grosser Unternehmen zeigt sich Larry Fink als Gegner Milton Friedmans. Eine seiner Prognosen dürfte ausserdem manchen Spitzenmanagern schlaflose Nächte bereiten.
  37. Die nun angelaufene Berichtssaison dürfte das Bild eines noch immer schwungvollen Corporate America zeichnen. Auch für 2019 sind die Aussichten positiv. Auch wenn sie viele herbeireden: Eine Rezession ist nicht in Sicht.
  38. Die Pipelines im zyklischen Sektor sind gut gefüllt – doch es ist schwer zu prognostizieren, wo 2019 die grössten Durchbrüche erzielt werden könnten.
  39. Die Schweiz könnte zum vorgeschlagenen EU-Rahmenvertrag anstelle einer klaren Antwort «Ja, aber» sagen. Wer diesen Kurs vertritt, sollte aber realistische Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.
  40. Der EU-Austritt Grossbritanniens vergiftet auch die Beziehungen zur Schweiz. Der Spielraum für Kompromisse hat in Brüssel abgenommen. Bei einem ungeordneten Brexit sollen bilaterale Abkommen zwischen Bern und London verhindern, dass der Luftverkehr oder Handel beeinträchtigt wird.
  41. Das Volksbegehren will den Verlust von Kulturland und die weitere Verbauung der Landschaft stoppen. Doch ein Ja würde die Errungenschaften des neuen Raumplanungsgesetzes zur Disposition stellen und jahrelange Rechtsunsicherheit schaffen.
  42. Wer in der Stadt eine begehrte Gewerbeparkkarte beziehen will, muss strenge Kriterien erfüllen. Das führt zu absurden Situationen, wie ein Beispiel aus Witikon zeigt.
  43. Die wilden Ausschläge der Flughafen-Aktie setzen dem Stadtzürcher Haushalt zu. Der Stadtrat will das Problem kurzerhand mit einer Bilanzanpassung erledigen. Doch der Kanton äussert juristische Bedenken.
  44. Das Unternehmen Evernote bündelt im Silicon Valley seine Kräfte. Rund 25 Mitarbeiter in Zürich verlieren ihre Stelle. Noch vor zwei Jahren hatten die Verantwortlichen in der Schweiz grosse Ziele.
  45. Mit Tom Stauffer ist vieles besser geworden bei den Schweizer Skirennfahrern. Aber der Cheftrainer der Schweizer Männer ist schwer zu greifen.
  46. Es sind vier Wochen vergangen, seit der Schweizer Skirennfahrer Marc Gisin in Gröden schwer gestürzt ist. Die Vielzahl der Verletzungen bringt eine Komplexität mit sich, die für Gisin neu ist. Das schreibt er in der Kolumne für die NZZ.