Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

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  1. Für seinen ersten bilateralen Besuch im Ausland seit seinem Amtsantritt hat Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro demonstrativ die USA als Ziel gewählt. Am Dienstag traf er dort mit seinem grossen Vorbild Donald Trump zusammen.
  2. Brasiliens Präsident gibt sich gerne volksnah und inszeniert seine Einfachheit. Doch als er in gelb-grünen Fan-T-Shirt seines Fussballklubs auftrat, regte sich Widerstand.
  3. Nach 30 Jahren an der Spitze Kasachstans hat Präsident Nasarbajew einen Rückzug auf Raten angekündigt. Sein Vorgehen spiegelt das Dilemma aller Autokraten: Wenn ein Regime auf einen einzigen Mann zugeschnitten ist, weckt dessen Abgang zwangsläufig die Furcht vor Instabilität.
  4. Der ölreiche Steppenstaat Kasachstan ist seit Sowjetzeiten von ein und demselben Mann regiert worden. Nun zieht sich Nursultan Nasarbajew nach fast drei Jahrzehnten an der Macht zurück – zumindest formell. Seine Bilanz ist durchzogen.
  5. Durch Schüsse in einem Tram in der niederländischen Stadt Utrecht sind am Montag drei Personen getötet und drei weitere schwer verletzt worden. Die Behörden haben den mutmasslichen Täter laut dem Polizeichef am Montagabend verhaftet. Am Dienstag wurde ein weiterer Verdächtiger festgenommen.
  6. Das Zürcher Obergericht hat die 18-jährige Freiheitsstrafe gegen eine Asylbewerberin aus Côte d’Ivoire bestätigt. Die Frau hatte eine Angestellte des Durchgangszentrums Embrach mit einem Gertel angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
  7. Dieses Mal ging alles ganz schnell. Die vor Libyen geretteten Migranten müssen nicht lange an Bord des Schiffs ausharren, das sie im Mittelmeer aufgelesen hat. Doch den Helfern drohen nun Konsequenzen.
  8. Die SBB haben 2018 deutlich mehr Gewinn gemacht und erneut mehr Passagiere befördert, als im Vorjahr. Doch die Pünktlichkeit ging zurück, in einzelnen Regionen und im 4. Quartal sei sie sogar unbefriedigend gewesen.
  9. Regula Schmidlin, Professorin für germanistische Linguistik an der Universität Freiburg, warnt vor Fallstricken bei der Verwendung von Dialektausdrücken in der Geschäftssprache.
  10. Jedes Jahr gibt der Bund 400 Millionen Franken für Ökoflächen aus. Die Pflanzenvielfalt profitiert allerdings kaum. Mit der Agrarreform will der Bund nun nachjustieren. Derweil lancieren Umweltschützer eine Biodiversitätsinitiative.
  11. Mit dem Stabwechsel an der Spitze der Bankiervereinigung ist den Schweizer Banken eine vielversprechende Überraschung gelungen. Viel wird nun davon abhängen, inwieweit sie auch bereit sind, ihrem Verband und seinem neuen CEO endlich geeinte Rückendeckung zu gewähren – und inwieweit es Gasser gelingt, erfolgreich mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
  12. Der Dachverband der Schweizer Banken will effizienter werden und setzt dazu auf einen bewährten Mann. Ab Mai soll der frühere Chef des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen der Geschäftsleitung der Bankiervereinigung als CEO vorstehen.
  13. Der Speaker des Unterhauses hat mit seinem Entscheid, keine dritte Abstimmung zum Austrittsabkommen zuzulassen, die Brexit-Pläne Theresa Mays gründlich durchkreuzt. Bereits ist die Rede von einer Verfassungskrise in Grossbritannien. Wie soll es jetzt weitergehen?
  14. Auf den Vorsitzenden des britischen Unterhauses, John Bercow, hagelt es Kritik ein. Er hat mit einer parlamentarischen Sitte gebrochen, was Theresa May nicht gelegen kommt.
  15. Nach dem ursprünglichen Zeitplan sollte am 29. März 2019 um Mitternacht Grossbritannien aus der Europäischen Union austreten. Weil sich das Parlament in London aber nicht auf ein Austrittsabkommen einigen konnte, zeichnet sich knapp zwei Jahre nach dem britischen Referendum eine Verschiebung des Brexit ab.
  16. Der Zyklon «Idai» hinterlässt in Moçambique und Simbabwe ein Bild der Zerstörung. Doch was ist ein Zyklon überhaupt – und was unterscheidet ihn von einem Hurrikan? Die Antworten auf die drängendsten Fragen.
  17. Erst jetzt wird das Ausmass der Schäden sichtbar, welche der Zyklon «Idai» im südöstlichen Afrika angerichtet hat. Schätzungen gehen inzwischen von 1000 Toten aus.
  18. Immer mehr Haushalte müssen Gelder aus der zweiten Säule einsetzen, um Wohneigentum erwerben zu können. Wie das geht und worauf es zu achten gilt.
  19. Sie sind zwei Nordkoreanerinnen mit ganz unterschiedlichen Biographien: Die eine war dem Regime lange treu ergeben, die andere stand schon als Kind im Verdacht, eine Verräterin zu sein. Doch beide flüchteten schliesslich nach Südkorea.
  20. Der amerikanische Diplomat mischt sich erneut in die deutsche Politik ein. Weil er den Haushaltsplan der Bundesregierung kritisiert, will der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, dass Grenell aus Deutschland verschwindet.
  21. Die EU will, dass künftig der Beschäftigungsstaat nach sechs Monaten arbeitslose Grenzgänger bis zu 15 Monate bezahlt. Darauf einigte sich die EU am Dienstag vorläufig. Die Schweiz hat die Regelung in der Vergangenheit nachvollzogen.
  22. Mit programmatischen Texten und Bauwerken hat Marcel Meili die Städte und Landschaften der Schweiz mitgestaltet. Nun ist er 65-jährig gestorben.
  23. Die March Madness im College-Basketball zieht die Sportfans in den USA in den Bann. Statt Millionären stehen Studentensportler auf dem Parkett. Auch Negativschlagzeilen wie jene um einen Bestechungsskandal vor zwei Jahren können dem Hype nichts anhaben.
  24. Von den «Grenzen des Wachstums» sprach bereits Anfang der siebziger Jahre der Club of Rome in einem Bericht, der weltweite Beachtung fand. Die nachhaltige Entwicklung, die von der Industrie in Aussicht gestellt wurde, hat nie stattgefunden. Der Ressourcenverbrauch steigt – und dies bei abnehmendem Nutzen.
  25. Die NZZ-Bildredaktion präsentiert täglich eindrückliche Bilder aus der ganzen Welt.
  26. Bugatti feierte mit «La Voiture Noire» am Genfer Autosalon Weltpremiere. Der 11 Millionen Euro teure Supersportwagen auf Chiron-Basis bleibt ein Einzelstück.
  27. Der Düsseldorfer Kunstpalast musealisiert die Bilder von acht Kriegsfotografinnen. Dient das der Auf- oder eher der Verklärung von Gewalt?
  28. Moskau erwog damals gar einen Militärschlag gegen Chinas Atomanlagen. Die Angelegenheit endete mit einer Stärkung Pekings – eine Tatsache, an die man sich in Moskau heute ungern erinnert.
  29. Einen Teilchenbeschleuniger zu bauen, der noch grösser ist als der Large Hadron Collider am Cern, ist nicht abwegig. Bis anhin tun die Physiker aber noch viel zu wenig, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen.
  30. Die altbekannte Schwäche der SVP in Majorzwahlen zeigt sich in der Waadt einmal mehr, SP-Kandidatin Rebecca Ruiz zieht kampflos in den Staatsrat ein. Wollen die Bürgerlichen die linke Regierungsmehrheit eines Tages kippen, müssen sie dieser vor allem etwas abschauen.
  31. National- und Ständerat wollen Jihadisten in Länder ausschaffen, wo diesen Folter und Todesstrafe drohen. Darauf sollte verzichtet werden – nicht etwa aus Respekt vor den Terroristen, sondern aus Achtung vor unseren eigenen Überzeugungen.
  32. Am Dienstagmorgen hat das Parlament die Reform der Ergänzungsleistungen bereinigt. Es ist lediglich eine Pinselsanierung. Notwendig wäre ein Umbau, damit die Kantone auf das rasante Ausgabenwachstum reagieren können.
  33. Die Social-Media-Plattformen kämpften nach dem Anschlag in Neuseeland gegen eine Flut von Videoaufnahmen der Tat. Erstmals veröffentlichen sie nun Zahlen dazu.
  34. Nach der Bluttat von Utrecht verdichteten sich am Dienstag die Anzeichen auf einen terroristisch motivierten Anschlag. Der Anschlag mit drei Todesopfern überschattet die Kampagne vor den niederländischen Provinzwahlen.
  35. Der Tessiner Online-Reiseanbieter kann mit flexiblen Angeboten punkten.
  36. Die Ausfuhren der Schweiz nach China sind relativ gering. Allein nach Bayern und Baden-Württemberg wird doppelt so viel exportiert. Doch das Handelsvolumen ist ein trügerisches Mass für die Abhängigkeit der Schweiz von China.
  37. Wegen der zunehmenden Verstädterung wird weltweit vor allem stark in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs investiert. Dies verschafft dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail gute Geschäfte.
  38. Letzten Donnerstag hat Tesla-CEO Elon Musk das neueste «Model Y» des Elektroautoherstellers vorgestellt. Diese sollen erst in eineinhalb Jahren verfügbar sein. Die Anleger reagierten negativ auf die Verspätung.
  39. Der US-Fahrdienstvermittler Lyft hat sich im Wettlauf mit dem deutlich grösseren Rivalen Uber durchgesetzt und könnte noch im März als erstes grosses Technologieunternehmen in diesem Jahr an der New Yorker Börse vorfahren.
  40. Blackrock-Chef Larry Fink ist grundoptimistisch für die Börsen, blickt jedoch kritisch auf das ausufernde Budgetdefizit in den USA.
  41. Im Kanton Schaffhausen und in der Stadt Zug können sich Bürger bereits heute eine elektronische Identität ausstellen lassen. Dies sei eine Kernaufgabe des Staates und dürfe nicht Privaten überlassen werden, fordern die Verantwortlichen.
  42. Überraschung in der Waadt: Der SVP-Politiker Pascal Dessauges tritt nach seinem schlechten Abschneiden am Sonntag nicht zum zweiten Wahlgang für den Staatsrat an. Damit steht fest, dass die Sozialdemokratin Rebecca Ruiz Nachfolgerin von Pierre-Yves Maillard wird.
  43. Ein radikaler Vorstoss aus dem Nationalrat findet unerwartet auch im Ständerat eine Mehrheit. Die Verfassung verbietet heute die Ausschaffung von Jihadisten, falls diesen Folter droht. Darüber soll sich die Schweiz hinwegsetzen.
  44. Ab 2024 soll eine Röhre von der Sihl in den Zürichsee die Stadt Zürich bestmöglich vor Überschwemmungen schützen. Mittlerweile haben Fachleute das ungewöhnliche Projekt am Modell getestet.
  45. Eine Initiative verlangt, dass die SBB auf dem Neugasse-Areal 100 Prozent gemeinnützige Wohnungen bauen. Der Stadtrat wollte die Forderung teilweise für ungültig erklären. Nun ringt der Gemeinderat um eine Mittelposition.
  46. Die SVP versucht, den Rahmenvertrag mit der EU eine Woche vor dem Wahltermin nochmals zum Zürcher Wahlkampfthema zu machen. Sie tue dies mit Falschaussagen, sagt die FDP.
  47. Dem EHC Biel gelingt nach 2018 der erneute Vorstoss in die Play-off-Halbfinals. In der heimischen Tissot-Arena gewinnen die Bieler gegen ein engagiertes Ambri-Piotta im fünften Spiel 2:1.