Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

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  1. Heute Sonntag werden die 751 Sitze im EU-Parlament vergeben. Verfolgen Sie die Wahl im Liveticker.
  2. Beim Urnengang büssen Christlichdemokraten und die Sozialdemokraten ihre Mehrheit im EU-Parlament ein. Zugewinne zeichneten sich für EU-Skeptiker, aber auch für Grüne und Liberale ab.
  3. Nach der Wahl in Indien ist die Europawahl der grösste demokratische Urnengang der Welt. Am Sonntag um 23 Uhr schliessen die letzten Wahlurnen. Selten war die Ausgangslage so vertrackt. Gerade darum lohnt es sich, nach Brüssel zu blicken – auch für Schweizerinnen und Schweizer.
  4. Zwischen dem 23. und dem 26. Mai finden in allen EU-Staaten Wahlen ins Europäische Parlament statt. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen über den Ablauf dieser Wahl und die nächsten Schritte.
  5. Auf dem Viktor-Adler-Platz versammelt sich eine geschwächte Partei. Die nachdenkliche Stimmung unter ihren Anhängern und Gegnern passt nicht recht zu den Parolen auf der Bühne.
  6. Das Skandalvideo von der Ferieninsel hat in Österreich einen geradezu revolutionären Umbruch bewirkt. Erstmals in der Zweiten Republik könnte das Parlament gar den Kanzler stürzen. Doch über das politische Schicksal von Sebastian Kurz entscheidet nicht das Misstrauensvotum, sondern die Zeit nach der Wahl.
  7. Trotz dem schwierigsten Parcours an dieser WM holt Finnland zum dritten Mal Gold. Beim 3:1 im Final von Bratislava ist erneut der Captain Anttila federführend.
  8. Erstmals seit über 70 Jahren sind die Sozialdemokraten in dem norddeutschen Stadtstaat nicht mehr stärkste Kraft. Für die SPD ist dies ein verheerendes Signal: Wenn die deutsche Sozialdemokratie nicht einmal mehr in Bremen gewinnen kann, wo denn überhaupt noch?
  9. Die Automobilbranche könnte vor einer grösseren Umwälzung stehen: Renault und Fiat Chrysler stehen offenbar in Gesprächen über eine engere Zusammenarbeit, was auch zu einem Zusammenschluss führen könnte. Die Konzerne werden als gute Ergänzung gesehen.
  10. Dem Briten Lewis Hamilton gelingt am Formel-1-GP in Monaco der vierte Saisonsieg. Die Alfa-Fahrer Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi sind chancenlos. Sie werden Siebzehnter und Neunzehnter. Für das Hinwiler Team ist es ein weiterer GP zum Vergessen.
  11. Im Zentrum von Lyon ist am frühen Freitagabend eine mit Schrauben gefüllte Bombe explodiert und hat dreizehn Personen verletzt. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Nun haben Ermittler möglicherweise ein Spur zum nach wie vor flüchtigen Täter entdeckt.
  12. Mit einer gemeinsamen Golfpartie und dem Besuch eines Ringkampfes inszeniert sich Ministerpräsident Abe als enger Freund der USA. Im Hintergrund geht es um viel, nicht zuletzt um die Beilegung des Handelsstreits zwischen den beiden Ländern.
  13. An den Finanzmärkten wird verstärkt die Frage diskutiert, welche Vergeltungsmassnahmen China ausser Zöllen im Handelskrieg mit den USA ergreifen kann.
  14. Kleine Bier-Boutiquen, die mit neuen Rezepturen und leidenschaftlicher Braukunst auftrumpfen, bestimmen den Takt der Branche: Es gibt immer mehr Brauereien – und erstmals stieg im letzten Jahr auch der Pro-Kopf-Konsum wieder an.
  15. Das Uno-Seerechtstribunal in Hamburg verlangt von Russland die Freilassung der im vergangenen November festgesetzten ukrainischen Seeleute. Moskau fühlt sich aber an diesen Beschluss gar nicht gebunden und vertritt eine ganz andere Sicht.
  16. Nach Theresa Mays Rücktrittsankündigung müssen die Tories einen neuen Parteivorsitz wählen. Bereits mehrere Konservative haben ihren Hut für die Nachfolge in den Ring geworfen.
  17. Die Zahl der jüngsten Todesfälle am Mount Everest im Himalaja lässt aufhorchen. Sie sind die Folgen einer übersteigerten Kommerzialisierung und persönlicher Selbstüberschätzung.
  18. Der Sportartikel-Riese Nike wirbt zwar offensiv mit Feminismus. Wollte aber eine gesponserte Athletin Mutter werden, war ihr Lebensunterhalt massiv bedroht. Drei US-Sportlerinnen brechen das Schweigen – und Nike stellt Besserungen in Aussicht.
  19. Die israelischen Koalitionsverhandlungen stecken fest. Für Netanyahu hängt alles von seinem potenziellen Koalitionspartner Avigdor Lieberman ab.
  20. YB ist zum zweiten Mal hintereinander Schweizer Meister - und das mit grossem Punktevorsprung. Ob das nun zum Dauerzustand wird? Der FC Basel müsste der Berner Erfolgswelle nächste Saison eigentlich ein Ende setzen, wenn in den nächsten Wochen die Weichen entsprechend gestellt werden.
  21. Nach dem Sieg im Pokal-Finale am Samstagabend und dem Bekenntnis zum Trainer Niko Kovac steht im FC Bayern München ein Umbruch an. Dabei spielen französische Nationalspieler eine wichtige Rolle.
  22. Die Politik diskutiert seit langem über eine Erhöhung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 Jahre. Über ein Drittel der Pensionskassen haben diesen Schritt bereits vollzogen.
  23. Die Sozialpartner erhalten von Bundesrat Berset eine zweite Chance für ihre Verhandlungen zur Zukunft der beruflichen Vorsorge. Vor dem Urnengang im Mai über das Paket Firmensteuern/AHV wird aber keine Klarheit über allfällige zusätzliche Lohnbeiträge herrschen.
  24. Ermutigende Geschichten können Patientinnen und Patienten stärken. Davon ist ein Zürcher Paar überzeugt. Es spricht aus Erfahrung – und möchte diese mit anderen teilen.
  25. Sentimentale Bilder charakterisieren den neuen «Tatort» aus München, «Die ewige Welle». Vom Jung- und Altsein muss ein «Tatort» anders erzählen können.
  26. Er suche einen Stil, «der etwas verbirgt und zugleich etwas entlarvt», gab der britische Schriftsteller Alan Hollinghurst einmal zu Protokoll. Mit dieser Strategie umkreist er seit gut dreissig Jahren das Thema Homosexualität. Sein neuer Roman spannt einen Bogen von der Zeit des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart.
  27. In den letzten Jahren dominierten Sneakers, Sweatshirts, Jogginganzüge das Strassenbild, bequem musste es sein. Nun scheint Eleganz in die Mode zurückzukehren. Das Neue daran: der fluide Umgang mit Gender. Ein Essay.
  28. Der Beobachter von aussen fragt sich: Woher kommt so viel Unzufriedenheit, Dysphorie und Ressentiment in einem riesigen Gemeinwesen wie Europa, das die Vorteile des Wohlfahrtsstaats doch so erfolgreich verwirklicht hat?
  29. Die Regierung Trump setzt ihre protektionistische Politik fort. Künftig sollen Importe aus Ländern, denen Währungsmanipulation vorgeworfen wird, mit Strafzöllen belegt werden können.
  30. Vielen, die heute als arm gelten, geht es in mancherlei Hinsicht besser als selbst dem Mittelstand vor 50 Jahren. Zwei Beispiele stehen exemplarisch für eine falsche Beurteilung der Wohlstandssteigerung und der Armutsbekämpfung.
  31. Ein Skandalvideo in Österreich, nationalistische Angriffspläne und gesamteuropäische Spitzenkandidaten: Mit dem Wahltag vom Sonntag geht ein Europawahlkampf zu Ende, der höhere Wellen warf als frühere Kampagnen.
  32. China liebäugelt im Handelskonflikt mit den USA damit, seine Monopolstellung bei seltenen Erden zu nutzen. Das Riesenreich ist auch bei anderen Metallen eine Grossmacht. Für Importländer stellt sich die Frage nach einer Rohstoffstrategie. In der Schweiz ist man diesbezüglich skeptisch.
  33. Die scheidende belgische Regierung von Premierminister Michel hat in einem vorteilhaften wirtschaftlichen Umfeld Reformen auf dem Arbeitsmarkt eingeleitet. Kritiker bemängeln, sie sei nicht weit genug gegangen. Die unvollständige Finanzierung der Reformen stellt ihre Nachfolger vor schmerzhafte Entscheide.
  34. In der politischen Instabilität sieht Matteo Renzi, ehemaliger Regierungschef Italiens, das grösste Problem des Landes. Die fehlende Kontinuität mache es schwer, notwendige Reformen durchzuziehen.
  35. Die amerikanische Währung ist am Devisenmarkt trotz allen Unkenrufen gefragt. Es dürfte einen grösseren Impuls wie zum Beispiel eine deutliche Lockerung der amerikanischen Geldpolitik brauchen, bis es zu einem Trendwechsel kommt.
  36. Fehlen die Impulse – wie im derzeitigen Umfeld – blicken die Anleger hoffend auf die Notenbanken. Die Federal Reserve dürfte dieses Jahr die Zinsen wieder senken, doch viel weiterhelfen wird das den Aktienkursen nicht.
  37. «George Soros steigt bei GAM ein», so oder so ähnlich lauteten am Freitag die Schlagzeilen. Tatsächlich dürfte der berühmt-berüchtigte Investor kaum davon gewusst haben. Denn er könnte die Beteiligung aus der Portokasse bezahlen. Selbst wenn, wäre der Erfolg nicht garantiert.
  38. Guy Parmelin fordert, dass das Rahmenabkommen mit der EU nochmals verhandelt wird. In seiner derzeitigen Form sei der Vertrag nicht mehrheitsfähig, sagt der Schweizer Wirtschaftsminister.
  39. Davon, dass die FDP mit Verboten das Klima retten will, wie im Vorfeld spekuliert worden war, kann keine Rede sein. Ein neues Positionspapier enthält jedoch einige Vorschläge, die parteiintern noch zu reden geben werden.
  40. Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) warnt vor politischer Einflussnahme durch Russland, aber auch durch andere Länder. So führt er den Strache-Skandal auf eine Geheimdienst-Operation zurück, mit dem Ziel, die Politik zu beeinflussen.
  41. Die Zürcher Podcast-Szene ist noch klein – aber sie wächst. Sechs Empfehlungen.
  42. Jene Aktivisten, die den Zürcher Pfingstweidpark gegenüber dem geplanten neuen Bundesasylzentrum in Beschlag genommen, sind am Sonntag wie angekündigt abgezogen. Mit ihrer Protestaktion wollten sie ein Zeichen gegen die Schweizer Asylpolitik setzen.
  43. Roger Federer gelingt der Start in sein erstes French Open seit 2015 gut. Der Basler siegt in der ersten Runde gegen den Italiener Lorenzo Sonego 6:2, 6:4, 6:4.
  44. Christian Constantin findet mit dem aktuellen Xamax-Trainer Stéphane Henchoz einen neuen Trainer für die nächste Saison. Schon früh in der Saison war bekannt, dass die Neuenburger nicht mehr mit Henchoz zusammenarbeiten würden.
  45. Der Italiener Dario Cataldo gewinnt in Como nahe der Schweizer Grenze die 15. Etappe des Giro d'Italia im Zweiersprint gegen seinen Landsmann Mattia Cattaneo. Richard Carapaz bleibt Leader.
  46. Mit dem Lesen geht es bachab! Diesen Aufschrei hat man schon häufig gehört. Nun aber kommt es noch schlimmer: Wenn sich die Menschen von den Romanen abwenden, droht die Welt zu verrohen. Davor warnt die Leseforscherin Maryanne Wolf – man darf ihr beruhigt widersprechen.