Jürgen Fritz Blog

Politische Beiträge und philosophische Essays
  1. (Jürgen Fritz, 17.01.2019) Viel war spekuliert worden, ob nicht doch ein Schlaggegenstand im Spiel gewesen sei, als der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz vor zehn Tagen von hinten brutal angegriffen und erheblich verletzt wurde, so dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Stellen, wo sich die Wunden befanden, sprachen eher für eine Sturzverletzung, die Beschaffenheit der Wunde an der Stirn dagegen eher für einen Schlag mit einem kantigen Gegenstand. Somit stellte sich die Frage: Sturz- oder Schlagverletzung? Nun liegt ein rechtsmedizinisches Gutachten vor, welches hierzu Stellung bezieht.
  2. (Jürgen Fritz, 17.01.2019) Der Nachfolger von Hans-Georg Maaßen, Thomas Haldenwang, ist als Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz gerade einmal zwei Monate im Amt, da verkünden die M-Medien bereits, die AfD sei nun ein "Prüffall" des Verfassungsschutzes. Auf Nachfrage habe Haldenwang bestätigt, dies sei ein Novum in der Geschichte des Verfassungsschutzes, dass man eine ganz normale Überprüfung öffentlich wirksam medial publik mache (ausschlachte, JFB), so der Bundestagsabgeordnete Dr. Gottfried Curio. Und Curio macht deutlich, worum es in Wahrheit geht: um die Erstickung der Debatte und der demokratischen Kultur, um das Mundtot-machen politischer Kritik und eine gezielte Verzerrung des demokratischen Wettbewerbs. Besonders verräterisch ist hierbei, wie Ralf Stegner (SPD) sich gestern dazu äußerte.
  3. (Aphorismen, 17.01.2019) „Die Probleme des 21. Jahrhunderts werden sicherlich nicht die des 20. Jahrhunderts sein. Ihre Rückübersetzung in das alte politische Drama, in welchem ‚Faschisten‘ gegen ‚Antifaschisten‘ kämpfen und innerhalb dessen die Rollen fest verteilt, die Prädikate eindeutig festgelegt sind, verstellt nur den Blick auf neuartige Konfliktlagen und richtet heillose Verwirrung an.“ (Rolf Peter Sieferle, 1949 – 2016, deutscher Historiker, Epochenwechsel - Die Deutschen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert, 1994)
  4. (Collin McMahon, 16.01.2019) Der ehemalige Brexit-Minister David Davis hat Angela Merkel eine Mitschuld am Scheitern des Brexit-Deals gegeben: „Europa war entschlossen, dafür zu sorgen, dass wir keinerlei Vorteile haben würden“, sagte Davis im Interview in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. Vor allem Merkel habe von Anfang an die Losung ausgegeben, es dürfe „keine Rosinenpickerei“ geben: „Tatsächlich sagte Frau Merkel, wenn ich mich richtig erinnere, sinngemäß, dass Großbritannien auf keinen Fall vom Brexit profitieren dürfe“, so Davis. Collin McMahon mit weiteren Informationen.
  5. (Jürgen Fritz, 16.01.2019) Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz. Am Freitagabend, den 11. Januar, kommt es gegen 18 Uhr in einem Krankenhaus, in dem eine schwangere 25-jährige Frau als Patientin stationär untergebracht ist, zu einer Auseinandersetzung zwischen ihr und einem gleichaltrigen afghanischen Asylanten. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung zieht der Afghane plötzlich ein Messer. Was dann geschieht, lässt einem den Atem stocken. Es endet in einer Tragödie.
  6. (Aphorismen, 16.01.2019) "Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche." - René Descartes, 1596 - 1650, französischer Philosoph, Mathematiker, Naturforscher und Begründer des Rationalismus, Meditationen über die Grundlagen der Philosophie (Meditationes de Prima Philosophia), 1641
  7. (Jürgen Fritz, 15.01.2019) In den Morgenstunden des gestrigen Montags setzten Identitäre Aktivisten in ganz Deutschland ein Zeichen gegen linke Gewalt und die „ideologischen und moralischen Verantwortlichen in den Parteibüros und Redaktionsstuben“. Die IB sprach von „Schreibtischtätern“. Die Tagesschau titelte daraufhin "Attacke auf Parteien und Redaktionsräume", die WELT hatte zunächst die Schlagzeile "Angriffe auf Redaktionsgebäude und Parteizentralen". Dann wurde es dem Blatt wohl selbst peinlich und es schrieb nur noch von einem "Vorfall" statt von "Angriffen". Doch das ist noch nicht alles. Lesen und sehen Sie hier, was tatsächlich passiert ist?
  8. (Hans-Jürgen Wünschel, 15.01.2019) Heute vor hundert Jahren wurden sie ermordet: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Am 15. Januar 1919 wurden sie festgenommen, ins Berliner Eden-Hotel gebracht, dort verhört und dabei schwer misshandelt. Dann wurde beschlossen, sie umzubringen. Es sollte nach einer spontanen Tat Unbekannter aussehen. Beide wurden mit Autos abtransportiert. Luxemburg wurde bereits beim Verlassen des Hotels mit einem Gewehrkolben bewusstlos geschlagen, Liebknecht sobald er im Fahrzeug saß, das in den Tiergarten fuhr. Dort wurde er aus dem Auto geführt und nach wenigen Metern aus nächster Nähe von hinten erschossen. Die bewusstlose Luxemburg wurde in einen bereitstehenden Wagen geworfen und während der Fahrt mit einem aufgesetzten Schläfenschuss erschossen. Ihre Leiche warf man in den Berliner Landwehrkanal. Doch wer steckte hinter dem Mordbefehl?
  9. (Aphorismen, 15.01.2019) "Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat." - "Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird." (Rosa Luxemburg, 1870 - 1919, deutsche sozialistische Politikerin polnischer Herkunft, Mitbegründerin der KPD)
  10. (Jürgen Fritz, 14.01.2019) Am Freitag veröffentlichte die Bremer Polizei Ausschnitte des Videos vom Überfall auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz, bei welchem er erhebliche Verletzungen, insbesondere ein tiefe Wunde an der Stirn sowie Gesichtsverletzungen erlitt. Anschließend wurde von etlichen Personen die Behauptung aufgestellt, das Video sei nicht nur geschnitten, sondern gezielt manipuliert worden. JFB berichtete hierüber bereits und fragte nun bei der Bremer Polizei nach, die sich zu den Manipulationsvorwürfen äußerte.
  11. (Jörg Meuthen, 14.01.2019) Daniel Günther, CDU, ist seit Juni 2017, also gerade einmal eineinhalb Jahre, schleswig-holsteinischer Ministerpräsident und seit November 2018 auch aktueller Bundesratspräsident. Günther gilt nicht nur als einer von Merkels größten Lieblingen, er war auch derjenige, der mit am schnellsten mögliche schwarz-dunkelrote Koalitionen mit der SED-Nachfolgepartei ins Gespräch brachte. Der Aufstieg Günthers zum Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins hat aber nicht nur ihn persönlich karrieremäßig nach oben gebracht. Auch sein unmittelbares Umfeld, so sein Bruder, der Vater und die Mutter seines Patenkindes machten nun alle blitzartige Karrieresprünge, mit zum Teil immensen Gehaltssteigerungen. Jörg Meuthen beleuchtet das Treiben im hohen Norden, wie man es sonst eher aus Griechenland kennt.
  12. (Aphorismen, 14.01.2019) "Die Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel." (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, 1770 - 1831, deutscher Philosoph, Phänomenologie des Geistes, 1807)
  13. (Jürgen Fritz, 13.01.2019) Jemand, der sich das von der Bremer Polizei veröffentlichte Video des heimtückischen Überfalls auf den AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ganz genau angesehen und es Frame für Frame zerlegt hat, kommt zu dem Ergebnis: "Meiner Meinung nach, wurden die folgenden Manipulationen an dem Video vorgenommen: Die Qualität wurde manuell heruntergeschraubt." Zu erkennen daran, dass "der TimeCode links unten gänzlich unbrauchbar ist und springt. Des Weiteren wurde zu Beginn des Videos von Kamera 2 geschnitten." Und er fragt: "Welchen Grund könnte es dafür gegeben haben? Warum veröffentlicht man nicht das Originalvideo?"
  14. (Dokumentation, 13.01.2019) Folgender Text wurde am Abend des 8. Januar 2019, gut 24 Stunden nach dem Attentat auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz bei indymedia eingestellt. Diese Zeilen zeigen wohl sehr schön, wie die Strategie der Antifa im Kampf gegen die freiheitliche Demokratie aussieht, und jeder kann für sich überlegen, welche Kräfte bis hinauf in welche Ebenen diese verfassungsfeindliche Organisation ideell, finanziell und vor allem über die Steuerung von Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte fördern und ihre schützende Hand über diese Linksextremisten halten.
  15. (jouwatch, 13.01.2019) Die Wahl ist entschieden. Die Alternativen Unworte des Jahres 2018 können gekürt werden. Sie lauten: "Hetzjagden und Zusammenrottungen". Knapp dahinter landeten in unseren Online-Abstimmungen auf jouwatch, PI-News, Philosophia Perennis, Jürgen Fritz Blog und Die Unbestechlichen auf Platz zwei: „Einzelfall“ und auf Platz drei: „Schutzsuchende“. 1.633 Leser stimmten ab. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung! Hier die Hintergründe zu diesen Unwörtern, wer sie wann in welchem Kontext gesagt hat, die weiteren Plätze sowie die Gewinner der Verlosung.