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Der Gastautor nennt die EU „EU“, die EWG „EWG“ und den Kontinent Europa „Europa“. Er widerlegt die These, dass der europäische Friede der EU zu danken ist. Er beschreibt, welche alternativen Erklärungen Historiker für den Frieden fanden und fragt, inwieweit die EU sogar Konflikte provoziert.

........ mit folgenden Abschnitten, d. Red. .......

 

Friede nur innerhalb der EU ?

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Die tatsächliche Nachkriegsgeschichte Europas

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Friede korreliert mit Demokratisierung

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Friede dank gesellschaftlicher Veränderungen

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Friede dank der Globalisierung und Europäisierung

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Friede dank wirtschaftlicher Entwicklungen

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Friede dank technologischem Fortschritt

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Provoziert die EU Konflikte ?

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Fazit

Ich will nicht zu früh den Sekt aufmachen. In London und Paris gab es zuwanderungsbedingt schon bürgerkriegsähnliche Zustände, die womöglich nur ein Vorgeschmack auf das waren, was vielen westeuropäischen Ländern bevorsteht. Und an den Rändern Europas, in Russland und der Türkei, gibt es ebenfalls beunruhigende Tendenzen. Zwischenstaatliche Kriege in der demokratischen Welt sind aber sehr unwahrscheinlich.

Friedlich war Europa, bevor es die EU gab (also zwischen 1945 und 1993/2003), friedlich wäre Europa auch ohne die EU geblieben und frei von zwischenstaatlichen Kriegen ist wahrscheinlich auch unsere Zukunft, denn aufgrund diverser technologischer, wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Entwicklungen gibt es für demokratische Industrienationen überhaupt keinen Anreiz mehr, gegen andere demokratische Industrienationen Kriege zu führen.

Es gibt zwar ein paar friedensfördernde Aspekte, bei denen die EU eine gewisse Rolle spielt. Dafür provoziert die EU aber auch Konflikte, zu denen es sonst nie gekommen wäre.

Man kann die Brüsseler Bürokratie und die heutige EU positiv oder negativ sehen,

aber zur Friedenssicherung benötigen wir sie nicht !

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Quelle:

 

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