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Die Gedanken sind frei

 

Erster Tag des „Hambacher Festes 2019“ – Kongress für Frieden und Sicherheit in Europa

von Maria Schneider

Die Götter lächelten auf die Teilnehmer aus ganz Deutschland herab, die sie sich an diesem sonnigen Samstag des Pfingstwochenendes in Hambach sammelten, um ihren Spaziergang zum Hambacher Schloss anzutreten.

Mit flatternden schwarz-rot-goldenen Fahnen griffen sie das zweite Jahr in Folge die Tradition auf, bürgerlichen Protest gegen Unterdrückung und Knechtschaft durch ihren Marsch zum geschichtsträchtigen Hambacher Schloss Ausdruck zu verleihen.

 

Damals wie heute sind Freiheitskämpfer nicht wohlgelitten

Damals (27. Mai – 01. Juni 1832) wie heute geht es um nationale Einheit, Freiheit und Volkssouveränität.

Damals wie heute geht es darum, Pfründe und verkrustete Machtverhältnisse aufzubrechen.

Damals wie heute versucht die Presse, die Meinungsfreiheit zu knebeln.

Und damals wie heute wird jeder, der sich dem Konformitätsdruck wiedersetzt, schikaniert, geächtet, in seiner beruflichen Existenz vernichtet oder verliert –-im schlimmsten Fall – sein Leben.

 

Wer hätte gedacht, dass diese Themen in unserer Zeit aktueller denn je sein würden?

Trotz gleißender Sonne machten selbst zahlreiche ältere Personen den Marsch mit, obwohl sie sich einfach ein schönes Wochenende hätten gönnen können, um weiterhin ihre „Rente verfressen zu können“ – eine häufig zu hörende Aussage gutsituierter, kantenfreier Wirtschaftswunderrentner.

Auch bei der Kundgebung unterhalb des Schlosses hielt das Wetter an. Die Gewitterwolken zogen an uns vorbei – fast, als wollten sie ihre Zustimmung zu Max Ottes Vortrag zur Geschichte der bürgerlichen Opposition geben. Lediglich eine sanfte Brise ließ die Fahnen umso schöner im Wind stehen.

Es ist passend, dass diese Veranstaltung an Pfingsten stattfindet, hat der Heilige Geist doch die Jünger ausgesandt, seine frohe Botschaft in die Welt hinauszutragen.

 

Einigkeit macht stark

Die Botschaft, die ich am ersten Tag des „Hambacher Festes“ für mich vernommen habe, lautet: „Wir sind viele. Wir halten zusammen. Wir haben eine Geschichte, die uns als Vorbild dienen kann. Und: Einigkeit macht stark.“

Allein die heitere und fröhliche Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl waren diese Erfahrung wert.

Der Tag klang mit einem Abendessen in verschiedenen Wirtshäusern in der Umgebung mit Gesangseinlagen von Max Otte an der Gitarre aus.

 

Jeder hat ein Recht auf Heimat – auch wir.

Mein Fazit: Ein rundum gelungener Tag. Es sollte mindestens zwei Mal im Jahr solche Ereignisse geben, damit uns wieder daran erinnern, wer wir sind, was wir schon alles geleistet haben und weiterhin leisten werden.

Für uns, unsere Heimat, unsere Kinder und Enkel.

Denn: Jeder hat ein Recht auf Heimat – auch wir.

 

#hambach2019

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Quelle:

 

Siehe dazu auch:

Patrioten-Wanderung zum Hambacher Schloss am 07.06.19. Mit 450 Teilnehmern war es ein gelungene Demonstration und Erhalt des Gedenkens an das Hambacher Fest von 1832.

Hier kamen allerdings 30.000 Leute zusammen !

Max Otte organisierte zum 2. Mal diese Patrioten-Wanderung, damit andere Gruppierungen nicht dieses historische 1832-Event umdeuten und die heutige Zeit es verlangt, Position zu beziehen.

Es wird im Video nur gezeigt, wie die Wanderung ablief. Die ausführlichen Reden von Max Otte sind wohl auf anderen Kanälen einsehbar.

 

Ein Fest für Augen, Ohren und das patriotische Herz:

Rund 600 Freiheitliche aus ganz Deutschland beteiligten sich heute an der zweiten Patrioten-Wanderung zum Hambacher Schloss. Der Demonstrationszug fand im Rahmen des Neuen Hambacher Fests statt, das am 5. Mai 2018 zum ersten Mal gefeiert wurde.

Initiator Max Otte (CDU - Werteunion) hielt jeweils am Startpunkt in Hambach (bei Neustadt an der Weinstraße) und oben am Schloss eine kurze Rede.

Bei beiden Gelegenheiten gab er außerdem Lieder zum Besten, die in der Zeit des Vormärz entstanden sind. Darüber hinaus brachte er Zitate vom ersten Hambacher Fest 1832, um unter anderem Frank-Walter Steinmeier zu widerlegen.

Der Bundespräsident hatte am 19.03.18 bei einem Besuch in Hambach den bekannten Ökonomen und Buchautor als Nationalisten bezeichnet, der "sich gegen andere Nationen stellt".

Auch hatte er behauptet, die Menschen hätten damals ein "konföderiertes republikanisches Europa" gefordert.

Ebenfalls im Rahmen des Neuen Hambacher Fests findet morgen (08.06.19) in Hambach ab 14 Uhr der 'Kongress für Frieden und Sicherheit in Europa' statt. Referenten sind neben Max Otte unter anderem Markus Krall, Imad Karim, Willy Wimmer und Daniele Ganser.

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