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Sind universelle Handlungsnormen schon per se gültig und sinnvoll?

Aufschluss darüber kann die Philosophie von Jürgen Habermas geben. 

Die Diskussionen über Ausgrenzungen in Deutschland häufen sich.

Sei es die Frage, ob Katholikentage die AfD als Gesprächspartner einladen, oder ob die Gedanken eines Schriftstellers wie Uwe Tellkamp AfD-nah seien und er damit distanziert werden muss wie durch den Suhrkamp Verlag oder ob die Bundeskanzlerin am Mittwoch nach ihrer Wiederwahl bekundete, die AfD „möglichst aus dem Bundestag wieder herauszubekommen“ – immer wieder geht es um Ausgrenzung einer demokratisch gewählten Partei.

Gleichermaßen aber auch um die Ausgrenzung von Intellektuellen, die teils jahrzehntelang anerkannt wurden, die aber jetzt dem Mainstream wiedersprechen.

Diese Ausgrenzung hat vor Tellkamp schon andere getroffen, wie Botho Strauß, Martin Walser, Rüdiger Safranski oder zuletzt Monika Maron.

Pathologisierung, Pegida-Nähe oder Altersdiskriminierung waren die üblichen Mittel der linksliberalen Medien gegen solche Diskutanten.

Diskutiert werden muss, wenn man es nicht bloß bei politischen Machtansprüchen belassen will, nicht nur darüber, was eine Gesellschaft will.

Auf philosophischer Ebene sind auch die Prinzipien der Verständigung über diesen Willen Thema.

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