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Eine groteske Vorstellung

Alan Posener schrieb jüngst, die Zuwanderung habe Deutschland weltoffener und moderner gemacht. Das Gegenteil ist der Fall. Eine Gesellschaft, in der die Mehrheitsverhältnisse schon bei den Jüngsten kippen, ist nicht mehr integrationsfähig. Sie hat nicht mehr länger in der Hand, welche Werte in dieser und in den kommenden Generationen gelebt werden. Eine „Europäisierung“ des Islams, wie von Alan Posener postuliert, erscheint unter diesen Umständen grotesk.

Was wir stattdessen jetzt schon beobachten können, ist eine Islamisierung Europas mit allen Konsequenzen. Die politische und gesellschaftliche Kultur eines Landes wird nicht durch die Vorgaben einiger weniger Intellektueller bestimmt. Schon gar nicht in einem Land, in dem der betroffene Anteil der Bevölkerung bildungsfeindlich ist und überhaupt nicht liest, was die so schreiben. Nein, sie wird bestimmt von jenen, die im Alltag die Mehrheit stellen. Die ihre Werte, ihre Kultur und Religion selbstbewusst vertreten und sich immun gegen Einflüsse von außen zeigen, während wir unter der Prämisse der falschen Toleranz offen für jeden Rückschritt und bereit zur Aufgabe dessen sind, was unseren Wohlstand erst ermöglicht hat. 

Anabel Schunke ist Autorin und freie Journalistin. Sie schreibt für verschiedene Portale, etwa EMMA Online oder die deutsche Huffington Post.

Lesen Sie zu diesem Thema auch Gunnar Heinsohn:

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