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Hauptkategorie: THEMEN
Kategorie: Wirtschaft, Allgemein ("Ideen")
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Die Deutsche Bank will den Umfang ihrer Kredite in der Energiebranche nicht bekanntgeben, sie teilte nur mit, sie sei dort „unterrepräsentiert“. Aber der Analyst Paul Schulte von SGI Research warnte, die Bank sitze auf hohen Summen an Rohstoffderivaten, die vom Einbruch der Rohstoffpreise betroffen sind. Es ist allgemein bekannt, daß die Deutsche Bank mit 64 Bio. Dollar nominellen Werten die umfangreichsten Derivatgeschäfte der Welt macht. Auch das Handelsblatt warnt in einem Artikel vom 10. Februar unter der Überschrift „Das Prinzip Angst“, daß wenn nur im Derivatbereich ein kleiner prozentualer Verlust eintrete, die Summen so groß wären, daß weder die Bank noch der deutsche Staat diese tragen könne und die Auswirkungen die Lehman-Pleite von 2008 noch in den Schatten stellen würden.

 

Seit Jahresbeginn sind die Aktien der Deutschen Bank um ein Drittel abgeschmolzen, 2015 machte sie 6,8 Mrd. Euro Verlust. Ihre Wandelanleihen stehen nahe am Rande der Zahlungsunfähigkeit und wenn diese eintritt, würden sie als „Bail-in“ in Aktien umgetauscht.

 

Schulte sagte: „Das braut sich vor aller Augen zusammen, denn während die Leute dachten, das Problem seien Banken an der Peripherie in Irland oder Spanien, ist das eigentliche Problem, daß die Deutsche Bank und die französischen Banken mit hohen toxischen Schulden bei Rohstoffen überlastet sind, schlecht geführt werden, keinen Sinn für Risikovorsorge haben und Organe des Staatskapitalismus sind.“

 

Wie wir auf dieser Seite schon öfters geschrieben haben, stehen nicht nur einzelne Banken vor der Pleite, sondern das ganze System befindet sich im Kollaps. Deshalb brauchen wir schleunigst das Trennbankensystem, um Investmentbanken ohne Schaden für die Realwirtschaft in den selbstverschuldeten Bankrott gehenlassen zu können. Wenn wir uns gleichzeitig am Bau der Weltlandbrücke, den Projekten der Neuen Seidenstraße, beteiligen, könnten auch wacklige Kredite aus dem realwirtschaftlichen Sektor stabilisiert werden. Die immer wieder verordnete Sparpolitik beschleunigt nur den Kollapsprozeß. Man kann die Krise nur überwinden, wenn man sich aus ihr „herausproduziert“!

 

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