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Ernst Ulrich von Weizsäcker, Präsident des Club of Rome, fordert eine Wirtschaft, die nicht nur auf gnadenlosem Wettbewerb, ständigem Wachstum und kurzfristigem Denken beruht.

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In Ihrem Bericht „Wir sind dran“ schreiben Sie, dass es eine neue Aufklärung brauche. Der rationale Dialog, den die alte Aufklärung forderte, reiche nicht aus. Warum?

In den USA mag es nötig sein, die Rationalität gegen Donald Trump zu verteidigen.

Aber wir brauchen auch Werte – vor allem den Wert der Balance.

Es ist zum Beispiel nicht gut,

wenn neue Technologien disruptiv sind, also alles zerstören
– obwohl das im Silicon Valley viele glauben.

Wir brauchen vielmehr eine Balance

  • zwischen Markt und Staat,

  • zwischen kurzfristigem und langfristigem Denken,

  • zwischen Mensch und Natur,

  • zwischen Geschwindigkeit und Stabilität,

  • zwischen Leistungsanreizen und Gerechtigkeit.

Letzteres ist ein alter Streit zwischen Linken und Rechten, aber es haben beide Seiten Recht.

Wir brauchen also mehr Balance und weniger Rechthaberei.

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Quelle:

 

 

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