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Warum aber  "etwas anderem"?   -   Man darf es fragen...   
Und ich antworte:    Weil mein Netzsitz

sachlich, prägnant und übersichtlich in der Form,
         informativ und unterhaltsam im Inhalt,
          heiter und lebensnah in seiner Atmosphäre sein soll.

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Quelle:

Siehe dazu auch:

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Einige Erklärungen zur Wahl der hier aufgenommenen Wörter.


Im Prinzip sollten hier nur Wörter oberschlesicher (schlesischer) Mundart stehen, die so nicht - oder aber ganz selten - in anderen Regionen deutscher Sprache gebraucht werden. Wörter, die die Eigenständigkeit der deutschen Kultur in Oberschlesien betonen.

Deswegen wurden hier keine Wörter polnischen Ursprungs berücksichtigt, trotzdem sie von vielen Menschen zur oberschlesichen Mundart gerechnet werden.

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel:
Denn auch hier finden Sie doch einige markante Wörter, deren Wiege die polnische Sprache ist.

 

Zur Einstimmung ein kleines Gedicht von Heinz Olesch

Nette Erinnerungen werden wach... 
Ein Wort gibt das andere – und die Heimat


Reist man in deutschen Landen,
wird man überall verstanden,
wenn man schlichtweg hochdeutsch spricht;
manch Wort jedoch versteht man nicht
in Gegenden, wer will`s bestreiten,
mit sprachlichen Besonderheiten.
So gab`s in unserem Heimatland
auch Worte die nur uns bekannt.


Kohlrabi ist`ne Oberrübe,
wer Dresche kriegt, der bekommt Hiebe,
Welschkraut ist Wirsing, wie man weiß,
wer kaschelt, der rutscht übers Eis,
Haderlok ist ein Lumpensammler,
ein Hacher ist ein halber Gammler.


Mit Gutalin putzt man die Schuhe,
die Potschen bring`n den Füßen Ruhe.
Babe ist Kuchen, Brinkel sind Krümmel,
ein Pampoin ist ein richt`ger Lümmel.


Wer schlafen will braucht `ne Zudecke,
ein Reißbrettstift heißt bei uns Zwecke,
ein Behm ist ein 10-Pfennig-Stück,
auf Buxliks hat der Lehrer Spick,
Gallert, das ist schöne Sülze,
kriegt sie Haue, ja dann brüllt sie.


Lusche ist`ne Wasserpfütze,
wer sportlich ist, trägt Schiebermütze.


Mit Stürzen deckt man Töpfe ab,
den Motscher bringt gar nichts auf Trab,
spiekige Bojkes sind etwas zum Lachen,
der Schmodder trägt dreckige Sachen,
Laberaffen labern was einmal da mehr.


Dem Tetka geht wirklich alles verquer.


Jesder Kuschik – du meine Güte,
ein Demlak ist `ne doofe Tüte,
pschinzo – das haste dir wohl gedacht,
wer tschiupt, hat ein Tauschgeschäft gemacht.


Klacken sind Wasserrüben,
Säuglinge sehr den Nuppel lieben.


Mit tschiepperle, tschip, tschip lockt man die Hühner,
Pamufl machen keine Diener
Pichl er so viel Sobtziks aus der Pulle,
kommt sie gleich mit der Nudelkulle,
`ne Krause ist ein Einmachglas,
Wichse auf den Toches ist kein Spaß.


Pullen geht man stets allein,
Krupniok, das ist die Wurst vom Schwein.


Der Dupa ist zu gar nichts nutz.


Wer pumpst, kennt nichts vom Umweltschutz.


Fuschikokel besagt alles
außer Denver oder Dallas.

Noch manches Wort` könnt ich zitieren,
doch würde viel zu weit es führen.
Ein Wort nenn`ich jetzt noch zum Schluß,
weil ich es einfach nennen muß.
Es drückt, ob hitzig, ob mit Kühle,
aus der Palette der Gefühle:
Anerkennung, Tadel, Lob,
sanft und freundlich, wütend, grob.


Dieses Wort vergeß ich nimmer:
Pjeron, pjerunje – es paßt immer.

Heinz Olesch

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