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(David Berger)

Die bekannte katholische Zeitung „Catholic Herald“ hat in ihrer gestrigen Ausgabe ein

publiziert, der sich – nicht zuletzt durch sein neues Buch – immer mehr zum katholischen Anti-Franziskus entwickelt. Und somit Hoffnungen weckt, dass er diesen als Papst bald ablösen könnte.

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Der Mensch, der sich weigert, sich als Erbe anzuerkennen,
ist zur Hölle der liberalen Globalisierung verdammt

Der spirituelle Zusammenbruch hat also einen sehr westlichen Charakter. Insbesondere möchte ich die Ablehnung der Vaterschaft hervorheben. Unsere Zeitgenossen sind davon überzeugt, dass man, um frei zu sein, von niemandem abhängig sein darf. Hierin liegt ein tragischer Fehler vor. Die westlichen Menschen sind überzeugt, dass das Empfangen der Würde des Menschen zuwiderläuft. Aber der zivilisierte Mensch ist im Grunde genommen ein Erbe, er erhält eine Geschichte, eine Kultur, eine Sprache, einen Namen, eine Familie. Das ist es, was ihn vom Barbaren unterscheidet.

Sich zu weigern, in ein Netzwerk von Abhängigkeit, Erbe und Kindschaft eingeschrieben zu werden, verurteilt uns, nackt in den Dschungel einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft zurückzukehren, die sich selbst überlassen ist. Weil er sich weigert, sich als Erbe anzuerkennen, ist der Mensch zur Hölle der liberalen Globalisierung verdammt, in der sich einzelne Interessen ohne Gesetz gegenüberstehen, um sie neben Profit um jeden Preis zu regieren …

„Als Wächter ist es meine Pflicht, den Westen zu warnen ! Die Barbaren sind bereits in der Stadt.“

Im letzten Drittel kommt der Kardinal auf die Rolle der katholischen Kirche angesichts der im Westen um sich greifenden Barbarei, u.a. auch durch die Islamisierung, zu sprechen:

„Zuerst möchte ich erklären, warum ich, ein Sohn Afrikas, mir erlaube, mich an den Westen zu wenden. Die Kirche ist die Hüterin der Zivilisation. Ich bin überzeugt, dass die westliche Zivilisation derzeit durch eine tödliche Krise geht. Diese hat das Extrem des selbstzerstörerischen Hasses erreicht. Wie während des Zusammenbruchs des Römischen Reichs sind die Eliten nur darum bemüht, den Luxus ihres täglichen Lebens zu erhöhen, und die Völker werden durch immer vulgärere Unterhaltung betäubt.

Als Wächter ist es meine Pflicht, den Westen zu warnen! Die Barbaren sind bereits in der Stadt.

Die Barbaren sind

  • all jene, die die menschliche Natur hassen,

  • all jene, die den Sinn des Heiligen zertrampeln,

  • all jene, die das Leben nicht schätzen,

  • all jene, die gegen Gott, den Schöpfer von Mensch und Natur, rebellieren.

Der Westen ist geblendet von Wissenschaft, Technologie und dem Durst nach Reichtum. Der Reichtum, den der Liberalismus in den Herzen verbreitet, hat die Völker still gestellt.

Gleichzeitig geht die stille Tragödie von Abtreibung und Euthanasie weiter, und Pornografie und Geschlechterideologie zerstören Kinder und Jugendliche. Wir sind an die Barbarei gewöhnt. Es überrascht uns nicht einmal mehr!

 

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Quelle:

Siehe dazu vor allem folgende Kommentare:

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    Friedrich Nietzsche, der als Sprecher des Westens gelten kann, hat behauptet: „Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet….“ Wir haben Gott ermordet.
    xxxxxxxxxx
    Friedrich Nietzsche war ein atheistischer Ignorant;
    denn ohne Gott ist das NICHTS !!

    Kardinal Sarah:
    „Die Antwort auf die Islamisierung muss die Wiederentdeckung unserer christlichen Identität sein“
    xxxxxxxx

    Dem ist nichts hinzuzufügen !

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    Der Papst sollte bei ihm in die Schule gehen.

    Dieser Stellvertreter Gottes weiß nicht mehr, was Christsein bedeutet.

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    Wenn Kardinal Sarah Nietzsche zitiert, dann sollte man vielleicht ergänzend auch hinzufügen, dass für Nietzsche das Christentum im Kern seines Wesens eine Sklavenmoral ist.

    Eine These Nietzsches, die sich im Augenblick mit Franziskus ihrem „ranghöchsten“ Unterwürfigen in voller Wucht und empirischer Evidenz vor unser aller Augen bewahrheitet.


    Der Islam scheint dagegen eher eine Herrenmoral.

    So ergänzen sich Christentum und Islam auf wundersame, aber auch fatale Weise und wie das Spiel zwischen Herren und Sklaven ausgehen wird, darüber können wir im Augenblick nur spekulieren.

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    Danke, lieber Herr Dr. Berger, für die erneute Veröffentlichung eines fundamentalen Artikels aus der Feder von Kardinal Sarah. Er ist mit jeder Faser seines Herzens und Geistes die wahre Antwort auf Bergoglio.
    Wir müssen nur darauf achten, daß Sarah nicht allzu früh als papstwürdig gefeiert wird.

    Denn noch immer gilt die alte Regel: "Wer als Papst ins Konklave geht, kommt als Kardinal raus." Und das wäre alles andere als ein Segen.


    Nach dem Ende Bergoglios muß diese Kirche wieder auf Petrus´ Füße gestellt werden.

     

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    Es ist besser, wenn Sarah Kardinal bleibt, auf sicherem Land des christlichen Glaubens steht,

    nicht in dem Haifischbecken namens "Vatikan" als Papst schwimmt und dort Gefahr läuft,

     

    von großen Fischen namens "zwingende weltliche globalistische Einflüsse" gefressen zu werden.

    Papst Franziskus wurde bereits gefressen und wird von den großen Fischen wohlig verdaut.

    Ein warnendes Beispiel.

 

 

 

 

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