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Die Wahl von Papst Franziskus als Mann des neuen Jahres erstaunt, da das katholische Kirchenoberhaupt wegen der sexuellen Mißbrauchsskandale gerade ein turbulentes Jahr hinter sich hat. Forbes begründet die Entscheidung vielmehr gerade mit dem Umgang des Papstes mit dem Mißbrauchsskandal.

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Durch seine bisherigen Stellungnahmen, die sich in Ankündigungen und Versprechen erschöpften, trug er wesentlich dazu bei, daß bisher weitgehend erfolgreich vertuscht werden konnte, daß es sich beim sexuellen Mißbrauch durch Kleriker in erster Linie und fast zur Gänze um einen homosexuellen Mißbrauchsskandal handelte. Bisher wurde der Mißbrauch wiederholt zum Vorwand genommen, Kritik am priesterlichen Zölibat zu üben. Solche Kritik war auch aus dem Mund einiger deutscher Bischöfe zu hören.

Mit Bedacht und wider besseres Wissen wurde dabei verschwiegen, daß der Mißbrauchsskandal zum größten Teil eine direkte Folge der Homosexualität ist und damit in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem priesterlichen Zölibat steht und erst recht nicht dessen Aufhebung irgend etwas zur Mißbrauchsprävention beitragen würde.

Der Papst übte im Rahmen seiner Weihnachtsansprache an die Römische Kurie heftige Kritik am Mißbrauch, hütete sich aber die Ursachen beim Namen zu nennen. Eine Kritik an der Homosexualität äußerte er nicht. Er erwähnte sie nicht einmal. Damit hängen Ursache und Täterschaft in der Luft. Eine schwerwiegende Verzerrung wie Kritiker sagen, die jede konkrete Verbesserung erschwere, wenn nicht unmöglich mache.

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