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(Paris) Aussagen von Bertrand de Rochambeau, Vorsitzender des Gynäkologenverbandes Syngof, der größten Interessensvereinigung französischer Frauenärzte und Geburtshelfer, lösten in Frankreich großen Wirbel aus. Dabei machte der bekannte Frauenarzt nur eine Tatsachenfeststellung.

De Rochambeau erklärte am 11. September in einem Interview für die Sendung Quotidien des Fernsehsender TMC, warum er keine Abtreibungen durchführt. Seine ebenso klare wie logische Begründung: Weil Abtreibung Mord ist. Der Arzt wörtlich:

„Wir sind nicht da, um Menschenleben zu töten“.

De Rochambeau berief sich auf die Gewissensfreiheit. Im französischen Abtreibungsgesetz, der Loi Veil, ist das Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen festgeschrieben.

Die Journalistin reagierte mit dem Hinweis, daß das Gesetz aber nicht von der Tötung eines Menschen spreche und und fragte bei de Rochambeau nach, ob Abtreibung denn Mord sei. Der Frauenarzt antwortete ohne Zögern:

„Ja, Madame!“

„Das ist meine Überzeugung, weil das die Wirklichkeit ist.“

Damit zog er sich, als die Sendung ausgestrahlt wurde, die aggressive Reaktion der französischen Gesundheitsministerin Agnes Buzyn zu. „Nichts und niemand“ dürfe die Abtreibung „behindern“, so die Ministerin in einer gemeinsam mit Marlène Schiappa, Staatssekretärin für die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern, unterzeichneten Presseerklärung.

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