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Ein Gastbeitrag von Michael van Laack

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ lautet eine ebenso weit verbreitete wie richtige Erkenntnis. Dies allerdings nicht nur im Bezug auf sein eigenes Tun, (z.B. einen ritualisierten Tagesablauf), sondern auch im Bezug auf das Hinnehmen, ja gar das Erleiden. Gewohnheitsmäßige Toleranz.

So ist auch mit Blick und in Bezug auf den Islam für die „Nicht-Muslime“ – ein Begriff, den auch wir Christen mittlerweile mit sorgloser Selbstverständlichkeit verwenden, wenn wir von uns im Verhältnis zu ihnen sprechen – fast alles (Terroranschläge und andere extreme Gewalttaten sind aktuell noch ausgenommen) gewöhnlich, zur Selbstverständlichkeit geworden.


„Das ist eben nun so. Die Zeiten ändern sich!“


Viele kleine Zeichen, die wir flächendeckend in unserem Land sehen, sind den meisten heute nicht einmal mehr ein Stirnrunzeln wert:

  • Verzicht auf Schweinefleisch in Kitas oder Schulen,

  • Schwimmbäder mit „Frauenzeiten“,

  • Alkoholverzicht auf Pfarrfesten in Stadtvierteln mit höherem Anteil an Muslimen,

  • Halal-Produkte in den Supermärkten,

  • respektloserer Umgang mit nichtmuslimischen Frauen.

Gewöhnt haben wir uns auch an das Gerede darüber, dass Juden, Christen und Muslime alle an den gleichen Gott glauben.

Das dies theologisch nicht zu halten ist, wissen freilich die wenigsten. Es hört sich einfach cool an.

Nach großer Gemeinsamkeit und Gemeinschaft…. Friede, Freude, Eierkuchen eben.

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Quelle:

 

 

 

 

 

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