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Kategorie: Christliche Welt
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(Buenos Aires)

Bereits am 2. Februar hatte es Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, der politische Arm von Papst Franziskus, gesagt. Nun wiederholte er seine Aussage: „Die Chinesen fördern das Allgemeinwohl mehr als alle andere“. Gemeint ist die kommunistische Volksrepublik China, in der seit 69 Jahren eine bedingungslose Diktatur der Kommunistischen Partei herrscht.

Wie paßt das mit einem so einflußreichen Mann der katholischen Kirche zusammen?

China als „Vorbild“ zur Umsetzung der christlichen Soziallehre ?

Anfang Februar ließ Sanchez Sorondo, der Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Päpstlichen Akademien der Sozialwissenschaften, die interessierte Welt aufhorchen. Der Argentinier ist nicht wegen dieser Ämter einflußreich, sondern weil er der politische Berater von Papst Franziskus ist. Über ihn laufen die Fäden der päpstlichen Agenda zur UNO, ebenso zum politischen Linksspektrum von gemäßigt bis radikal – und auch zum Regime in Peking.

Mit seinem Namen ist der Einzug der Abtreibungs-, Überbevölkerungs-, Klima– und Euthanasielobby in den Vatikan verbunden.

In einem Interview mit der spanischen Ausgabe von Vatican Insider sagte der Sproß der argentinischen Oberschicht, als gerade ein Doppelspiel von Papst Franziskus in der vatikanischen China-Politik aufgeflogen war, davon ungerührt und unbeirrt:

„In diesem Moment sind jene, die die Soziallehre der Kirche am besten verwirklichen, die Chinesen“.

Der Politberater des Papstes lobte das kommunistische Arbeiter- und Bauernparadies als eine Art „Paradies auf Erden“. In Rotchina herrsche „Respekt für die Umwelt“, dort gelte „Arbeit für alle als Priorität“, es gebe „keine Slums“ und „keine Drogen“.

Bereits im Sommer 2017 hatte er die Volksrepublik als „Modell“ und „Antwort“ auf die kapitalistische Globalisierung bezeichnet.

Nun wiederholte er seine Aussage innerhalb weniger Monate zum dritten Mal.

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